Ist Gier etwas schlechtes? Wenn wir zu einem anderen sagen, dass er gierig sei, dann ist die Aussage eher negativ belegt. Wir assozieren mit dem Begriff "Gier" etwas unsoziales und von der Gemeinschaft nicht akzeptiertes.
Wikipedia sagt zum Thema Gier:
Gier ist:
- umgangssprachlich ein Begehren
- eines der sieben Hauptlaster
- Neugier (auch Neugierde), Streben von Menschen oder Tieren nach Neuem und Unbekanntem
Immerhin stammen alle relevanten Erfindungen aus Gesellschaften,welche auf Gier aufgebaut haben.
Angefangen mit der Dampfmaschine über die Erfindung des Internets. Meines Wissens nach gibt es keine bedeutende Erfindung, die im Sozialismus, eine Gesellschaftsform die Gier offiziell nicht unterstützt, gemacht wurde.
Wieso also sollte Gier schlimm sein, wenn doch Gier der Schlüssel zu menschlichen Erfindungen und Wohlstand ist.
Der Mensch an sich ist gierig nach Neuem, nach Ruhm, Macht und Geld. Er will sich folglich einmalig machen.
Der Mensch will sich also nur von seinen Mitmenschen abheben. Welchen Sinn macht es dann zu sagen, dass alle Menschen gleich wären? Die Menschen sind eben nicht gleich, und wer das behauptet sollte seine Einschätzung und Einstellung gegenüber anderen Menschen gründlichst überprüfen.
Es sollten meiner Ansicht nach alle Menschen die selben Chancen haben sich zu entwickeln und das bestmögliche aus ihrem Leben machen.
Im Sozialismus ist das anders. Hier starten die Menschen unterschiedlich, aber wenn sie am Ziel ankommen, sind alle gleich. Ganz egal wie man sich angestrengt hat. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
Man könnte als sagen, dass Gier die treibende Kraft der Menschheit ist, und ohne Gier stirbt die Menschheit vermutlich aus.
Aus diesem Grunde sollte Gier nicht von Anfang an als etwas schlechtes verteufelt werden, sondern sie sollte genau betrachtet werden. Gier ist gut, solange nicht das Gegenteil bewiesen wurde.