| Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de |
Damit ist natürlich gemeint, dass man sich zwar an anderer Stelle inspirieren lassen kann und dafür auch bereit sein soll, aber bevor Geld in die Hand genommen wird, sollte man sich im Klaren sein, wieso man dieses Unternehmen kaufen möchte.
Peter Lynch hat in seinem "One up on WallStreet" beschrieben, dass die meisten Menschen besser und mehr recherchieren, wenn sie einen Fernseher kaufen möchten, wie bei der Auswahl von Unternehmen. Da hat er völlig recht. Aber wie macht man seine Hausaufgaben richtig?
Informieren muss man sich regelmäßig über die eigenen Unternehmen und ebenso über fremde Unternehmen, die in das eigene Investitionsraster "reinfallen".
Man muss handeln wie ein Unternehmer!
Ganz gleich, wie investiert wird und welche Gründe für eine Investition sprechen! Im Hinterkopf muss immer die Botschaft schlummern: "Das ist mein Unternehmen!"
Das sollte bei den eigenen Unternehmen regelmäßig gecheckt werden:
- besteht mein Kaufgrund immernoch?
- gibt es Anzeichen, dass es vermutlich zu Änderungen kommt?
- gibt es Veränderungen in der Bewertung? Positive wie auch negative Veränderungen!
- würde es Sinn machen die aktuelle Position zu verändern?
Das sollte bei anderen Unternehmen beachtet werden:
- ab welchem Preis ist Unternehmen XY interessant?
- was müsste sich außer dem Preis ändern damit das Unternehmen ein Kauf wird
- gibt es andere Unternehmen mit einer relevanten ökonomischen Moat, die interessant sind
Allgemein sollte beachtet werden:
- welches Risiko kann ich persönlich noch tragen?
Investieren ist kein 5 Minuten Job, sondern ein stetiger und ständiger Prozess, an dem regelmäßig gefeilt werden muss und niemals beendet ist.
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